6. Staffel


6. Staffel (1999-2000)


104. Be Deviled
27.09.1999
104. Das Schwert der Hera
14.05.2000

Die machtgierige Kämpferin Arciana, die es schon seit langem auf das sagenhafte, Macht verleihende Schwert der Göttermutter Hera abgesehen hat, bricht zusammen mit ihren Getreuen auf dem Gefängnis aus, in dem sie wegen ihrer Taten gefangen gehalten wurden. Hercules und Iolaus wollen Arciana und ihre Männer wieder einfangen und begeben sich deshalb auf den Weg nach Mykene, Arcianas angeblichem Ziel. Unterwegs begegnen Hercules und Iolaus einer Frau, die genau wie Serena, Hercules Geliebte, aussieht. Hercules realisiert jedoch sehr schnell, dass sie nicht die wahre Serena ist. Sie erklärt, dass sie in Wirklichkeit die "Sünde" ist, die Gebieterin über den Teil der Unterwelt, in den Hades die bösen Seelen schickt, die er aus Tartarus verbannt hat. Sie erzählt Hercules, dass sie seine Hilfe benötigt: Der unglaublich böse und hinterlistige Xerxos, der eigentlich auf ewig in ihrem Teil der Unterwelt bleiben sollte, hat es geschafft, die Unterwelt zu verlassen und sucht neue Opfer unter den Menschen. Nur sie und Hercules, der Xerxos einst gefangen nahm, zusammen können es schaffen, Xerxos wieder in den Hades zurück zu bringen. Auch Xerxos ist angeblich auf den Weg nach Mykene. Auf dem Weg nach Mykene berichtet Hercules Iolaus von Xerxos schrecklichen Taten. Er befürchtet, dass der Finsterling sich nun an Hercules rächen will. Bevor sie die Stadt erreichen, hören sie plötzlich Kampfgetümmel. Sie eilen an den Ort des Geschehens und werden Zeuge, wie Xerxos einige Soldaten, die eigentlich Arciana einfangen sollten, aufs Grausamste massakriert. Hercules greift ein, doch er muss feststellen, dass Xerxos nun viel stärker ist als früher. Er ist sogar in der Lage, sich unsichtbar zu machen, und so verschwindet er plötzlich. Hercules wird klar, dass er allein Xerxos nicht wieder in den Hades zurückbringen kann, und so erklärt er sich bereit, die Hilfe der "Sünde" anzunehmen. Als diese wieder auftaucht, gibt sie ihm einen Kuss, mit dem sie ihm angeblich einen Teil ihrer Macht einflößt. Was der Göttersohn nicht ahnt: Er ist mit diesem Kuss das Opfer eines abgekarterten Spiels geworden...


105. Love Amazon Style
04.10.1999
105. Liebe auf Amazonenart
28.05.2000

Hercules und Iolaus treffen bei einer ihrer Wanderungen auf die Liebesgöttin Aphrodite, die jedoch einen äußerst depressiven Eindruck macht. Noch bevor Hercules seine Halbschwester nach ihrem Befinden befragen kann, verschwindet sie. Sie materialisiert in einem Lager der Amazonen und spricht einen magischen Zauberspruch über die Amazonen aus, durch den sie gezwungen sind, ihre männerfeindliche Einstellung fallen zu lassen. Kurze Zeit später tauchen Hercules und Iolaus im Lager der Amazonen auf und wundern sich sehr über die Veränderungen im Benehmen der weiblichen Kriegerinnen: Sonst immer sehr unterkühlt und feindselig Männern gegenüber, zeichnet sie jetzt gerade zu eine Unterwürfigkeit dem starken Geschlecht über aus. Hercules entdeckt Deimos, den Gott des Schreckens, unter den Männern, die von den Amazonen bedient werden, und ihm wird klar, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Offensichtlich hat Aphrodithe ihre Hände im Spiel. Hercules lässt Iolaus bei den Amazonen und sucht nach der Liebesgöttin. Als er sie findet, erfährt er, dass sie tatsächlich für den Sinneswandel der Amazonen verantwortlich ist. Aber sie hatte nicht vorgehabt, die Amazonen zu Sklaven der Männer zu machen. Doch seit sie ihre Beziehung zu Hephaistos, dem Gott des Feuers, beendet hat, ist sie nicht mehr sie selbst und nur noch ein Schatten ihrer einstigen Macht. Sie kann nicht einmal mehr ihre eigene Magie zurücknehmen. Enzig die Versöhnung mit Hephaistos könnte ihr ihre Kraft zurückgeben. Hercules erklärt sich bereit, als Vermittler zu fungieren und führt Aphrodite zur Schmiede des Gottes. Hephaistos ist zu einer Versöhnung bereit, doch bevor es dazu kommt, taucht eine liebestolle Amazone auf und küsst Hephaistos leidenschaftlich. Außer sich vor Zorn und Eifersucht sucht Aphrodite das Weite. Während Hercules verzweifelt versucht, die Beziehung von Hephaistos und Aphrodite zu kitten, erfährt Iolaus von der Amazonin Kayla, dass Deimos die Amazonen für seine eigenen finsteren Pläne ausnutzen will: Der Gott des Schreckens sucht nach dem sagenhaften Cronos-Stein, der ihm ungeahnte Kräfte verleihen und ihn mächtiger als Zeus machen würde...


106. Rebel With A Cause
11.10.1999
106. Der Fluch des Ödipus
25.06.2000

Ödipus, der Freund von Hercules, ist vom Schicksal schwer getroffen: Der mittlerweile blinde Mann hat - wie in einer Prophezeiung geweisagt wurde - seinen eigenen Vater getötet und seine Mutter Iokaste geheiratet. Als Iokaste erfuhr, dass sie ihren Sohn geheiratet hatte, beging sie Selbstmord. Ödipus, der von seinem ruchlosen Bruder Kreon aus Theben vertrieben wurde, ist nunmehr ein Wanderer, doch er wird von Selbstvorwürfen geplagt. Nun erscheint ihm auch noch der Geist von Iokaste, von der Ödipus erfährt, dass seine Leiden auf Erden solange andauern werden, wie sein grausamer Bruder auf Thebens Thron sitzt. Als Hercules, der ein alter Freund von Ödipus ist, nach Theben gelangt, ist er schockiert über den Zustand des Reiches. Vor allem erschrickt ihn, dass Kreon kaltblütig Ödipus' Sohn Polyneikes umgebracht und dessen Leiche vor den Stadttoren aufgehäng hat. Nachdem Hercules Ödipus entdeckt hat, suchen sie zusammen nach Antigone, Ödipus' Tochter und rechtmäßige Erbin des Throns von Theben. Gemeinsam mit einigen Deserteuren nehmen Hercules, Ödipus und Antigone den Kampf gegen Kreon auf. Sie ahnen nicht, dass Kreon eine neuartige, tödliche Waffe entwickelt hat, die er gegen die Aufrührer einsetzen will...


107. Darkness Visible
25.10.1999
107. Blutdurst
09.07.2000

Hercules bekommt eine Nachricht von seinem alten Freund Fürst Vlad, der seine Hilfe benötigt: Vlads Königreich steht im Kampf gegen die Strigoi, blutdürstige Vampire. Hercules und sein Freund Iolaus machen sich sofort auf den Weg nach Dacia, wo sie die Bekanntschaft des Vampirjägers Galen machen. Galen will auch den Kampf gegen die Strigoi aufnehmen, denn er nimmt an, dass diese seine Schwester Nadia getötet haben, die in Fürst Vlads Schloss Zuflucht gesucht hatte und seitdem verschollen ist. Die kleine Gruppe reist gemeinsam zum Schloss des Fürsten. Dort angekommen hat Hercules schon bald Zweifel an seinem alten Freund Vlad. Sein Benehmen ist so seltsam, dass er auf den Gedanken kommt, dass Vlad selber zu einem Vampir geworden ist. Nach einem Fest zu Ehren der Gäste bereiten sich Hercules, Iolaus und Galen auf die Nacht vor. In einem Verlies finden sie tote Körper mit Bissspuren: Hercules' Verdacht scheint sich also zu bestätigen: Vlad und dessen Männer sind Vampire. Galen und Iolaus, die nach Nadia suchen, finden diese schließlich. Doch sie müssen zu ihrem Erschrecken feststellen, dass Nadia ebenfalls ein Vampir geworden ist, und auch ihnen steht das gleiche Schicksal bevor...


108. Hercules, Tramps And Thieves
01.11.1999
108. Hercules, Vagabunden und Diebe
23.07.2000

Hercules soll in Thrazien eine Bank auf Sicherheitsmängel überprüfen. Ausgerechnet Autolycus, der König der Diebe, begleitet ihn. In Thrazien treffen sie auf Lasciva, eine Nachtclubsängerin und die ehemalige Frau von Autolycus. Als die Bank ausgeraubt wird, fällt der Verdacht sofort auf Autolycus. Doch Hercules merkt sofort, dass hier etwas nicht stimmt. Er muss sich jedoch beeilen, das Verbrechen aufzuklären, denn Autolycus soll gehängt werden.


109. City Of The Dead
08.11.1999
109. Stadt der Toten
06.08.2000

Königin Nefertiti von Ägypten schickt nach Hercules, um mit ihm über eine friedliche Allianz mit dem alten Erbfeind Griechenland zu verhandeln. Ihre Kinder, Prinzessin Amensu und Prinz Ramses, sehen in der Friedenspolitik ihrer Mutter nur Schwäche. Prinz Ramses, der sich öffentlich als Unterstützer seiner Mutter darstellt, will ihre Pläne durchkreuzen und lässt vom königlichen Siegel heimlich eine Kopie anfertigen. Und so bezichtigt er durch eine gefälschte Schriftrolle mit diesem königlichen Siegel seine eigene Mutter und dem mittlerweile in Ägypten angekommenen Hercules des Hochverrats. Doch Hercules kann Ramses der Fälschung überführen. Dieser flieht in die Stadt der Toten, um das Negronomicon, das Buch der Zaubersprüche, zu finden. Mit dessen Hilfe will er sich zum Gott erheben und Ägypten wieder so mächtig machen wie früher. Königin Nefertiti gesteht Hercules, dass vor ihrem Sohn auch schon ihr Gemahl versucht hat, das Buch für seine Zwecke zu benutzen, und daran zu Grunde gegangen ist. Tatsächlich gelingt es Ramses, das Buch an sich zu bringen, aber Hercules gibt sich noch nicht geschlagen. Er nimmt den Kampf gegen die altägyptische Magie auf und bekommt dabei unerwartete Unterstützung von Ramses' Schwester Amensu...


110. A Wicked Good Time
15.11.1999
110. Verhext noch mal...
20.08.2000

Hercules und Iolaus reisen zu ihrer alten Freundin Lilith, die sie um ihre Hilfe gebeten hat. Lilith kommt mit ihrer Tochter Seska nicht mehr klar. Seska, die die gleiche Schule besucht wie früher Hercules, Iolaus und Lilith, ist eine sehr introvertierte, ruhige Person, die unter den derben Scherzen ihres Schulkameraden Magnus zu leiden hat. Die böswillige Göttin Discordia hat erkannt, welches Potenzial in Seska steckt, und sie plant, Seska für ihre Zwecke zu missbrauchen. Discordia beauftragt ihre beiden Jüngerinnen, die Hexenanwärterinnen Haleh und Sariah, sich mit Seska anzufreunden. Wenn Seska als dritte Hexe die beiden Mädchen verstärken würde, könnten sie über die grenzenlose Macht des sagenumwobenen "Buchs der Flüche" des alten Zauberers Neibros gebieten. Seska, die sich nach Freundschaft sehnt, ist schnell bereit, sich dem Hexenkult von Haleh und Sariah anzuschließen. Als Hercules und Iolaus im Dorf von Lilith ankommen, ist es bereits zu spät: Seska ist nicht mehr bereit, Hercules zuzuhören und fordert ihn auf, sie in Ruhe zu lassen. Hercules lässt fürs Erste von Seska ab und beratschlägt mit Lilith und Iolaus, was zu tun ist. Derweil schmieden Haleh, Sariah und Seska düstere Pläne, wie sie Magnus die Beleidigungen gegenüber Seska heimzahlen und Hercules loswerden können. Haleh kommt schließlich ein geradezu verhexter Gedanke...


111. Full Circle
22.11.1999
111. ... durch dunkle Nacht zum Happy End
03.09.2000

Hercules und Iolaus wollen ihre alte Freundin Nemesis besuchen. Doch als sie dort ankommen, werden sie Zeuge, wie einige Soldaten, die dem Befehl des Kriegsgottes Ares unterstehen, Nemesis bedrohen und ihr Haus auf den Kopf stellen. Die beiden Freunde vertreiben die Soldaten und erfahren von Nemesis, dass Ares seinen Sohn Evander sucht, der spurlos verschwunden ist. Hercules kommt rasch dahinter, dass Göttervater Zeus Evander entführt hat, angeblich um ihm auf dem Olymp einen besseren Umgang mit seiner göttlichen Gabe beizubringen. Genau wie Ares besitzt Evander nämlich die Fähigkeit, alles, was er sich vorstellt, real werden zu lassen. Kurze Zeit später, als Hercules und Iolaus auf Zeus und Evander treffen, werden sie Zeuge von Evanders Macht: Er erschafft mit der Kraft seiner Gedanken ein furchterregendes Monster - und lässt es gleich darauf wieder verschwinden. Zeus gibt Hercules gegenüber an, dass er Evander einen maßvollen Gebrauch dieser Gabe beibringen will, aber der Halbgott glaubt seinem Vater nicht. Er schlägt ihm vor, Evander unter seine Fittiche zu nehmen. Zeus stimmt dem Angebot vor. Doch am nächsten Morgen ist Evander verschwunden. Von Ares erfahren Hercules und Iolaus, was Zeus wirklich von Evander wollte: Er will dessen Gabe benutzen, um die in den Kerkern des Tartarus schmachtende Göttermutter Hera zu befreien, die er immer noch liebt. Hercules ahnt, dass die Befreiung von Hera auch die Freisetzung der Titanen, riesige bösartige Kreaturen, bedeuten würde, die mit Hera im Tartarus eingeschlossen wurden. Hercules und Iolaus machen sich auf, um die Freilassung von Hera zu verhindern, doch sie kommen zu spät: Evander hat Hera befreit. Hercules will den Kampf gegen seine Erzfeindin aufnehmen, doch diese scheint ihn gar nicht zu erkennen. Offensichtlich hat sie im Kerker des Tartarus ihr Gedächtnis verloren. Diese erfreuliche Nachricht wird jedoch durch ein anderes Geschehen verdunkelt: Wie von Hercules befürchtet, wurden durch Evanders Tat die beiden Titanen Helios und Oceanus freigesetzt, die mit Hilfe von Ares ihren Bruder Atlas, der in einem Eisblock eingefroren wurde, befreien wollen und gemeinsam den Olymp, den Sitz der griechischen Götter, zerstören wollen. Damit wäre auch für die Welt das Ende gekommen. Doch noch hat Hercules nicht aufgegeben...


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